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Willkommen

Das Team des Onko-Sportzentrums Bonn/Rhein-Sieg heißt Sie herzlich willkommen.
Bei uns steht der Patient als Mensch im Mittelpunkt!

Sport und Krebs?

Noch vor einigen Jahren wurde Krebspatienten von körperlicher Anstrengung jedweder Art abgeraten. Inzwischen konnten wissenschaftliche Studien jedoch zahlreiche positive Effekte körperlicher Aktivität im Rahmen onkologischer Therapien nachweisen. Heutzutage gilt Sport als wirksame und unterstützende Therapiemaßnahme bei Krebserkrankungen.

Körperliche Bewegung führt zu einer besseren Verträglichkeit der medizinisch-onkologischen Therapie (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung). Durch eine Steigerung der körperlichen Fitness können Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Fatigue-Syndrom (krankheitsbedingte Müdigkeit), Abnahme der Muskelkraft und Knochendichte, Schmerzen, Antriebsarmut, Gewichtsverlust, gelindert bzw. verhindert werden, was sich wiederum positiv auf die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit im Alltag auswirkt. In jeder Hinsicht profitieren Patienten in vielen Krankheitssituationen davon, körperlich aktiv zu sein oder sich sportlich zu betätigen.

Was ist Onko-Sport?

Onko-Sport ist ein ärztlich und physiotherapeutisch betreutes Trainingskonzept, das speziell für Krebspatienten entwickelt wurde. Es bietet Krebspatienten ein bewährtes Trainingsangebot, das bewegungstherapeutische Übungen zur Erhaltung und Stabilisierung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Gleichgewicht beinhaltet.

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Bevor Sie mit dem Training beginnen, stellt Ihr betreuender Arzt zunächst Ihre Eignung zur Teilnahme am Onko-Sport-Programm fest. Im Anschluss erstellt Ihr Trainingstherapeut auf Grundlage einer vorangehenden Leistungsdiagnostik Ihren Trainingsplan. Die Trainingsplanung erfolgt stets individuell, unter Berücksichtigung Ihres aktuellen Gesundheitszustandes und Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Unser Trainingsprogramm ist so flexibel gestaltet, dass es schnell an Ihre Trainingsfortschritte und Ihre jeweilige Tagesform angepasst werden kann. Das Behandlungskonzept richtet sich nach den derzeitigen Empfehlungen der Deutschen Sporthochschule Köln und den neuesten Forschungsergebnissen im Bereich Krebs und Sport. Dieses spezielle Konzept eignet sich daher für Patienten vor, während und nach einer Krebsbehandlung.

Trainingsziele

STÄRKUNG DER ABWEHRKRÄFTE UND DES IMMUNSYSTEMS
  REDUZIERUNG FUNKTIONALER EINSCHRÄNKUNGEN DES BEWEGUNGSAPPARATES
  VERBESSERUNG DES KÖRPER- UND SELBSTWERTGEFÜHLS
  AUFBAU SOZIALER KONTAKTE UND PSYCHOSOZIALE STÄRKUNG
  VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT
  REDUZIERUNG FUNKTIONALER EINSCHRÄNKUNGEN DES BEWEGUNGSAPPARATES
  STÄRKUNG DER ABWEHRKRÄFTE UND DES IMMUNSYSTEMS
  SPAß AN BEWEGUNG
  ERLEICHTERUNG DES WIEDEREINSTIEGS IN DEN ALLTAG UND DEN BERUF
  STEIGERUNG DES ALLGEMEINEN WOHLBEFINDENS

Wer sind wir?

Wir, das Onko-Sportzentrum Bonn/Rhein-Sieg, sind eine Medizinische Kooperationsgemeinschaft des

Zentrums für Physikalische und Rehabilitative Medizin (ZPRM)
Dr. med. Evren Atabas
www.zprm-bonn.de

 

TrigenumPhysio
Praxis für Physiotherapie
www.trigenumphysio.de

 

Leitbild & Ziele

Die Diagnose einer Krebserkrankung trifft Menschen meist völlig unerwartet. In der Folge verändern sich Lebensbedingungen und Gesundheitszustand oft schlagartig und die gewohnte Alltagsroutine gerät nicht selten komplett aus den Fugen. Hier kompensierend und rehabilitierend einzuwirken, haben wir, das ärztliche und therapeutische Team des Onko-Sportzentrums Bonn/Rhein-Sieg, uns zur Aufgabe gemacht.

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Wir wollen betroffene Patienten auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben unterstützen und ihnen dabei helfen, den Anforderungen des Alltags wieder gerecht zu werden. Auf der Grundlage physischer und psychischer Stabilisierung durch Sport wollen wir den Patienten ermöglichen, Lebensfreude und Lebensqualität zurückzugewinnen. Die Behandlung der Nebenwirkungen einer Krebstherapie, die Verbesserung der physischen und psychischen Befindlichkeit sowie die bestmögliche Wiedereingliederung in Alltag, Beruf und Gesellschaft sind die primären Aufgaben unserer Arbeit. Das Onko-Sportzentrum hat sich zum Ziel gesetzt, onkologischen Patienten in der Region Bonn/Rhein-Sieg vor, während und nach der medizinischen Behandlung langfristig eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige sporttherapeutische Betreuung anzubieten und zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen die Patienten zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des Onko-Sportzentrums motiviert werden, um so zusätzlich zu Ihrer Genesung beizutragen. Dieses Ziel möchten wir durch eine interdisziplinäre Vernetzung der medizinischen, physiotherapeutischen und pflegerischen Fachkräfte erreichen, die den Patienten auf allen Ebenen eine hochwertige und qualifizierte Betreuung ermöglicht.

Therapieangebote

Kostenübernahme

Unsere Leistungen stehen allen Kassenpatienten, Privatpatienten und BG-Patienten zur Verfügung.

Sportmedizinische Untersuchung

Vor der Aufnahme einer sportlichen Aktivität empfehlen wir Ihnen eine sportmedizinische Voruntersuchung, um mögliche Gesundheitsrisiken ausschließen zu können. Die Untersuchung dient dazu, gesundheitliche Vorbelastungen zu ermitteln und Ihren aktuellen Gesundheitszustand festzustellen. Die hier gewonnenen Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für Ihre spätere Trainingsplanung.

Die sportmedizinische Untersuchung umfasst:
Vorbesprechung
sportmedizinische Diagnostik
mit:
   - körperlicher Untersuchung
   - Ruhe-EKG
   - Lungenfunktionstestung
   - Oberflächen-Elektromyographie (Muskelfunktionstestung)
Nachbesprechung

Zum Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihre individuellen, speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Trainingsempfehlungen

Sportmedizinische Untersuchung

Vor der Aufnahme einer sportlichen Aktivität empfehlen wir Ihnen eine sportmedizinische Voruntersuchung, um mögliche Gesundheitsrisiken ausschließen zu können. Die Untersuchung dient dazu, gesundheitliche Vorbelastungen zu ermitteln und Ihren aktuellen Gesundheitszustand festzustellen. Die hier gewonnenen Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für Ihre spätere Trainingsplanung.

Die sportmedizinische Untersuchung umfasst:
Vorbesprechung
sportmedizinische Diagnostik
mit:
   - körperlicher Untersuchung
   - Ruhe-EKG
   - Lungenfunktionstestung
   - Oberflächen-Elektromyographie (Muskelfunktionstestung)
Nachbesprechung

Zum Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihre individuellen, speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Trainingsempfehlungen

Sportmedizinische Betreuung

Im Rahmen unseres Trainingskonzeptes werden Sie von uns kontinuierlich betreut und begleitet, um Ihren Trainingsplan optimal überwachen und steuern zu können.

 

Sportmedizinische Betreuung

Im Rahmen unseres Trainingskonzeptes werden Sie von uns kontinuierlich betreut und begleitet, um Ihren Trainingsplan optimal überwachen und steuern zu können.

 

Kraft- und Ausdauertraining

Im Onko-Sportzenturm Bonn/Rhein-Sieg trainieren Sie an speziellen medizinischen Trainingsgeräten auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dem Bereich Sport und Krebs. Trainingsschwerpunkte sind Muskelaufbau, Verbesserung der Ausdauer, Förderung der Beweglichkeit und Gleichgewichtskontrolle.

Ihre erste Trainingseinheit dient als Eingangsdiagnostik.
Sie besteht aus:
Vorbesprechung (Anamnese, Trainingsziele, Ablauf des Trainings)
Leistungsdiagnostik an Kraft- und Ausdauergeräten

Auf Grundlage der Ergebnisse der Eingangsdiagnostik und unter Berücksichtigung der sportmedizinischen Trainingsempfehlungen erstellen wir anschließend Ihren Trainingsplan.

Die weiteren Trainingseinheiten finden unter sporttherapeutischer Anleitung und in engem Austausch mit Ihrem behandelnden Arzt. So kann eine Über- oder Unterbeanspruchung vermieden werden, da Ihr aktueller Leistungsstand regelmäßig kontrolliert wird und das Trainingsprogramm entsprechend angepasst werden kann.

Ihre letzte Trainingseinheit beinhaltet die Abschlussdiagnostik
Sie umfasst:
Nachbesprechung (Entwicklung, Erreichung der Trainingsziele, allg. Feedback)
Leistungsdiagnostik zum Vergleich mit der Eingangsdiagnostik

Teilnahmevoraussetzungen
Vor Trainingsbeginn sollte die Notwendigkeit und Tauglichkeit von Ihrem betreuenden Hausarzt/Onkologen oder im Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin Dr. Atabas (ZPRM) festgestellt werden. Nach der Vorlage einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung können Sie mit dem Training beginnen. Wünschen Sie eine zusätzliche sportärztliche Betreuung durch unseren leitenden Sportmediziner Dr. Atabas, dann können Sie sich mit einer Überweisung an die Rehabilitationsmedizin und mit Ihren Vorbefunden (Krankenhausbericht, Arztbriefe, Radiologische Untersuchungen, Laborbefunde) gerne im ZPRM vorstellen.

Kraft- und Ausdauertraining

Im Onko-Sportzenturm Bonn/Rhein-Sieg trainieren Sie an speziellen medizinischen Trainingsgeräten auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dem Bereich Sport und Krebs. Trainingsschwerpunkte sind Muskelaufbau, Verbesserung der Ausdauer, Förderung der Beweglichkeit und Gleichgewichtskontrolle.

Ihre erste Trainingseinheit dient als Eingangsdiagnostik.
Sie besteht aus:
Vorbesprechung (Anamnese, Trainingsziele, Ablauf des Trainings)
Leistungsdiagnostik an Kraft- und Ausdauergeräten

Auf Grundlage der Ergebnisse der Eingangsdiagnostik und unter Berücksichtigung der sportmedizinischen Trainingsempfehlungen erstellen wir anschließend Ihren Trainingsplan.

Die weiteren Trainingseinheiten finden unter sporttherapeutischer Anleitung und in engem Austausch mit Ihrem behandelnden Arzt. So kann eine Über- oder Unterbeanspruchung vermieden werden, da Ihr aktueller Leistungsstand regelmäßig kontrolliert wird und das Trainingsprogramm entsprechend angepasst werden kann.

Ihre letzte Trainingseinheit beinhaltet die Abschlussdiagnostik
Sie umfasst:
Nachbesprechung (Entwicklung, Erreichung der Trainingsziele, allg. Feedback)
Leistungsdiagnostik zum Vergleich mit der Eingangsdiagnostik

Teilnahmevoraussetzungen
Vor Trainingsbeginn sollte die Notwendigkeit und Tauglichkeit von Ihrem betreuenden Hausarzt/Onkologen oder im Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin Dr. Atabas (ZPRM) festgestellt werden. Nach der Vorlage einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung können Sie mit dem Training beginnen. Wünschen Sie eine zusätzliche sportärztliche Betreuung durch unseren leitenden Sportmediziner Dr. Atabas, dann können Sie sich mit einer Überweisung an die Rehabilitationsmedizin und mit Ihren Vorbefunden (Krankenhausbericht, Arztbriefe, Radiologische Untersuchungen, Laborbefunde) gerne im ZPRM vorstellen.

Sensomotorik bei Polyneuropathie

Eine chemotherapiebedingte Polyneuropathie („mehrfaches Nervenleiden“) ist eine Erkrankung der Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark (peripheres Nervensystem). Sie betrifft mehrere Nerven auf einmal und tritt immer beidseitig auf.

Eine Schädigung der Nervenfasern in Armen, Beinen, Händen oder Füßen schränkt dabei die Leitfähigkeit der Nerven bis hin zur Reizunterbrechung ein. Dies führt zu einem allgemeinen körperlichen Missempfinden sowie einer Beeinträchtigung von Bewegungsabläufen. Symptome treten meist zuerst an Beinen und Füßen, später auch an Armen und Händen auf.

Eine chemotherapiebedingte Polyneuropathie stellt, neben dem Fatigue-Syndrom, eine der häufigsten Nebenwirkungen der Krebstherapie dar.

Welche Beschwerden verursacht eine Polyneuropathie?
gestörte Wahrnehmung in den Gliedmaßen/Extremitäten:
  - Missempfindungen mit  Kribbeln und Taubheit
  - stechende, brennende Schmerzen
  - herabgesetztes Temperatur- und Lageempfinden
  - reduzierte Feinmotorik, Gangunsicherheit und Schwellungsgefühl
Muskuläre Veränderungen, wie Kraftverlust, Lähmungen und Muskelschwund

Therapie
Die Beschwerden einer chemotherapiebedingten Polyneuropathie können gelindert werden. Spezifische Krankengymnastik ist darauf ausgelegt, gestörte Nervenfasern durch die gezielte Einübung und Förderung geordneter Bewegungsabläufe zu stimulieren und die Normalisierung der Muskelspannung und Kräftigung zu fördern.

Sensomotorik bei Polyneuropathie

Eine chemotherapiebedingte Polyneuropathie („mehrfaches Nervenleiden“) ist eine Erkrankung der Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark (peripheres Nervensystem). Sie betrifft mehrere Nerven auf einmal und tritt immer beidseitig auf.

Eine Schädigung der Nervenfasern in Armen, Beinen, Händen oder Füßen schränkt dabei die Leitfähigkeit der Nerven bis hin zur Reizunterbrechung ein. Dies führt zu einem allgemeinen körperlichen Missempfinden sowie einer Beeinträchtigung von Bewegungsabläufen. Symptome treten meist zuerst an Beinen und Füßen, später auch an Armen und Händen auf.

Eine chemotherapiebedingte Polyneuropathie stellt, neben dem Fatigue-Syndrom, eine der häufigsten Nebenwirkungen der Krebstherapie dar.

Welche Beschwerden verursacht eine Polyneuropathie?
gestörte Wahrnehmung in den Gliedmaßen/Extremitäten:
  - Missempfindungen mit  Kribbeln und Taubheit
  - stechende, brennende Schmerzen
  - herabgesetztes Temperatur- und Lageempfinden
  - reduzierte Feinmotorik, Gangunsicherheit und Schwellungsgefühl
Muskuläre Veränderungen, wie Kraftverlust, Lähmungen und Muskelschwund

Therapie
Die Beschwerden einer chemotherapiebedingten Polyneuropathie können gelindert werden. Spezifische Krankengymnastik ist darauf ausgelegt, gestörte Nervenfasern durch die gezielte Einübung und Förderung geordneter Bewegungsabläufe zu stimulieren und die Normalisierung der Muskelspannung und Kräftigung zu fördern.

Beckenbodentraining

Unter „Inkontinenz“ versteht man allgemein den unwillkürlichen Abgang von Harn oder Stuhl durch den Verlust der Fähigkeit, die Schließmuskulatur des Beckenbodens zu kontrollieren.

Der Beckenboden besteht aus Muskeln und Bindegewebe. Er bildet die untere Begrenzung des Beckens zwischen Schambein, Steißbein und den beiden seitlichen Sitzbeinhöckern. Die Muskeln und Bänder des Beckenbodens halten die Beckenorgane in Position und stützen den Blasenschließmuskel.

So sichert der Beckenboden stetig die Kontinenz und reagiert dabei als komplex arbeitendes System auch auf Veränderungen der Druckverhältnisse im Bauchraum   (Husten, Lachen, Niesen, Heben, etc.).

Eine Inkontinenz kann u.a. durch chronische Infektionen, eine nachlassende Leistungsfähigkeit der Hirnfunktion nach einem Schlaganfall, Tumore oder eine allgemeine Störung des fein abgestimmten Schließmuskelsystems ausgelöst werden.

Nach operativen Eingriffen, Unfällen oder Entbindungen kann es außerdem zu Nervenverletzungen oder -reizungen im Becken kommen. Dann erhalten die Muskeln des Beckenbodens unter Umständen nicht mehr die richtigen Signale oder werden zu spät aktiviert. Sie arbeiten nicht mehr koordiniert.

All diese Veränderungen können dazu führen, dass die Schließmuskulatur nicht mehr ausreichend gestützt wird und der Verschluss von Harnröhre oder After nicht mehr zuverlässig funktioniert. Erhöht sich dann der Druck im Bauchraum (beim Husten, Tragen, Lachen), kann ungewollt Urin bzw. Stuhl austreten.

Blasen-/Darmentleerungsstörungen beeinträchtigen somit den Alltag in vielfältiger Weise und verschlechtern die Lebensqualität der Betroffenen.

Therapie:
Die Behandlung der Inkontinenz richtet sich nach Form und Ausprägung der jeweiligen Inkontinenz und wird von den Bedürfnissen und Zielen des Betroffenen gesteuert. Durch das aktive Training wird erlernt, die Beckenbodenmuskulatur gezielt anzuspannen und zu entspannen. So wird gewährleistet, dass der Beckenboden sich gleichzeitig dehnt und stärkt. Verbesserte Wahrnehmung und gestärkte Muskulatur führen zu mehr Kontrolle und Sicherheit im Alltag.

Beckenbodentraining

Unter „Inkontinenz“ versteht man allgemein den unwillkürlichen Abgang von Harn oder Stuhl durch den Verlust der Fähigkeit, die Schließmuskulatur des Beckenbodens zu kontrollieren.

Der Beckenboden besteht aus Muskeln und Bindegewebe. Er bildet die untere Begrenzung des Beckens zwischen Schambein, Steißbein und den beiden seitlichen Sitzbeinhöckern. Die Muskeln und Bänder des Beckenbodens halten die Beckenorgane in Position und stützen den Blasenschließmuskel.

So sichert der Beckenboden stetig die Kontinenz und reagiert dabei als komplex arbeitendes System auch auf Veränderungen der Druckverhältnisse im Bauchraum   (Husten, Lachen, Niesen, Heben, etc.).

Eine Inkontinenz kann u.a. durch chronische Infektionen, eine nachlassende Leistungsfähigkeit der Hirnfunktion nach einem Schlaganfall, Tumore oder eine allgemeine Störung des fein abgestimmten Schließmuskelsystems ausgelöst werden.

Nach operativen Eingriffen, Unfällen oder Entbindungen kann es außerdem zu Nervenverletzungen oder -reizungen im Becken kommen. Dann erhalten die Muskeln des Beckenbodens unter Umständen nicht mehr die richtigen Signale oder werden zu spät aktiviert. Sie arbeiten nicht mehr koordiniert.

All diese Veränderungen können dazu führen, dass die Schließmuskulatur nicht mehr ausreichend gestützt wird und der Verschluss von Harnröhre oder After nicht mehr zuverlässig funktioniert. Erhöht sich dann der Druck im Bauchraum (beim Husten, Tragen, Lachen), kann ungewollt Urin bzw. Stuhl austreten.

Blasen-/Darmentleerungsstörungen beeinträchtigen somit den Alltag in vielfältiger Weise und verschlechtern die Lebensqualität der Betroffenen.

Therapie:
Die Behandlung der Inkontinenz richtet sich nach Form und Ausprägung der jeweiligen Inkontinenz und wird von den Bedürfnissen und Zielen des Betroffenen gesteuert. Durch das aktive Training wird erlernt, die Beckenbodenmuskulatur gezielt anzuspannen und zu entspannen. So wird gewährleistet, dass der Beckenboden sich gleichzeitig dehnt und stärkt. Verbesserte Wahrnehmung und gestärkte Muskulatur führen zu mehr Kontrolle und Sicherheit im Alltag.

Manuelle Lymphdrainage

Infolge einer Lymphknotenentfernung oder einer ausgedehnten Bestrahlung können sich Lymphödeme (= Flüssigkeitsansammlungen im Zwischenzellraum) bilden. Auch der Tumor selbst kann Lymphabflusswege verlegen oder zerstören.

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine eigens entwickelte Massagetechnik, die u.a. durch die Aktivierung der Muskelpumpe zu einer Entstauung führt. Dadurch wird eine Verbesserung der Mobilität und Bewegungsfreiheit der jeweils betroffenen Körperregion erreicht.

Ziel der Behandlung ist u. a.:
den Lymphabfluss und die Entstauung zu fördern
Schmerzen zu lindern
die Wundheilung zu beschleunigen
verhärtetes Gewebe zu lockern

Manuelle Lymphdrainage

Infolge einer Lymphknotenentfernung oder einer ausgedehnten Bestrahlung können sich Lymphödeme (= Flüssigkeitsansammlungen im Zwischenzellraum) bilden. Auch der Tumor selbst kann Lymphabflusswege verlegen oder zerstören.

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine eigens entwickelte Massagetechnik, die u.a. durch die Aktivierung der Muskelpumpe zu einer Entstauung führt. Dadurch wird eine Verbesserung der Mobilität und Bewegungsfreiheit der jeweils betroffenen Körperregion erreicht.

Ziel der Behandlung ist u. a.:
den Lymphabfluss und die Entstauung zu fördern
Schmerzen zu lindern
die Wundheilung zu beschleunigen
verhärtetes Gewebe zu lockern

Ergänzende physiotherapeutische Behandlung mit Krankengymnastik und Manueller Therapie

Eine Krebsbehandlung bringt häufig zusätzlich zu den Symptomen der Krebserkrankung weitere Beschwerden und Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates mit sich. Zudem können körperliche Symptome durch die hohe psychische Belastung z.T. gravierend verstärkt werden.

Eine physiotherapeutische Behandlung mit Krankengymnastik und Manueller Therapie verfolgt in diesem Zusammenhang einen ganzheitlichen Ansatz:
Reduktion/Beseitigung direkter Behandlungsfolgen, wie Ödeme, Narbenstörungen, Bewegungseinschränkungen
Verbesserung der Haltung und natürlichen Körperwahrnehmung
Stärkung der Muskelkraft
Schmerzlinderung
Reduzierung der erhöhten Muskelspannung (Detonisierung)
Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung

Ergänzende physiotherapeutische Behandlung mit Krankengymnastik und Manueller Therapie

Eine Krebsbehandlung bringt häufig zusätzlich zu den Symptomen der Krebserkrankung weitere Beschwerden und Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates mit sich. Zudem können körperliche Symptome durch die hohe psychische Belastung z.T. gravierend verstärkt werden.

Eine physiotherapeutische Behandlung mit Krankengymnastik und Manueller Therapie verfolgt in diesem Zusammenhang einen ganzheitlichen Ansatz:
Reduktion/Beseitigung direkter Behandlungsfolgen, wie Ödeme, Narbenstörungen, Bewegungseinschränkungen
Verbesserung der Haltung und natürlichen Körperwahrnehmung
Stärkung der Muskelkraft
Schmerzlinderung
Reduzierung der erhöhten Muskelspannung (Detonisierung)
Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung

Präventionskurse

Onkologisches Zirkeltraining

Onkologisches Zirkeltraining ist ein effektives Trainingsprogramm, in dem Kondition, Kraft, Koordination und Beweglichkeit geschult werden. Das Übungsprogramm ist dabei so gestaltet, dass es sich auch als gutes Ganzkörpertraining eignet. Die einzelnen Übungen beanspruchen unterschiedliche Muskelgruppen und ermöglichen so eine ausgewogene Belastung.

Ziele des onkologischen Zirkeltrainings:
Verbesserung der körperlichen Funktions- und Leistungsfähigkeit im Alltag
Verbesserung der Fatigue-Symptomatik
Steigerung der Ausdauer
Beweglichkeitsverbesserung
Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Wohlbefindens
Motivation zur mehr Bewegung im Alltag
Spaß an der Bewegung in der Gruppe

Kurszeiten und Ort
Immer dienstags und donnerstags um 18.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde
Ort: Onko-Sportzentrum Bonn Rhein-Sieg
Wir beraten Sie gerne bezüglich Teilnahmevoraussetzungen und Kurskosten.

OnkoWalking
OnkoWalking ist ein speziell für Krebspatienten entwickeltes Übungsprogramm. Es ist eine sanfte, aber sehr wirksame und gesundheitsfördernde Sportart. Es ist risikoarm, schont Gelenke und Knochen und ist auch für Sport-Unerfahrene geeignet.

Eine moderate Ausdauerform wie OnkoWalking unterstützt:
Verbesserung der Fatigue-Symptomatik
die Stärkung des Immunsystems
Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit in Alltag und Beruf
Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Wohlbefindens
das Vermeiden von Begleiterkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, etc.
Motivation zu mehr Bewegung
Spaß an der Bewegung in der Gruppe

Diese positiven Walking-Effekte lassen sich in allen Phasen einer Krebsbehandlung nutzen. Besonders wertvoll wird die sportliche Aktivität als ein Baustein der Nachsorge.

Kurszeiten und Ort
Immer mittwochs um 11.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde
Ort: Onko-Sportzentrum Bonn Rhein-Sieg

Wir beraten Sie gerne bezüglich Teilnahmevoraussetzungen und Kurskosten.

Präventionskurse

Onkologisches Zirkeltraining

Onkologisches Zirkeltraining ist ein effektives Trainingsprogramm, in dem Kondition, Kraft, Koordination und Beweglichkeit geschult werden. Das Übungsprogramm ist dabei so gestaltet, dass es sich auch als gutes Ganzkörpertraining eignet. Die einzelnen Übungen beanspruchen unterschiedliche Muskelgruppen und ermöglichen so eine ausgewogene Belastung.

Ziele des onkologischen Zirkeltrainings:
Verbesserung der körperlichen Funktions- und Leistungsfähigkeit im Alltag
Verbesserung der Fatigue-Symptomatik
Steigerung der Ausdauer
Beweglichkeitsverbesserung
Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Wohlbefindens
Motivation zur mehr Bewegung im Alltag
Spaß an der Bewegung in der Gruppe

Kurszeiten und Ort
Immer dienstags und donnerstags um 18.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde
Ort: Onko-Sportzentrum Bonn Rhein-Sieg
Wir beraten Sie gerne bezüglich Teilnahmevoraussetzungen und Kurskosten.

OnkoWalking
OnkoWalking ist ein speziell für Krebspatienten entwickeltes Übungsprogramm. Es ist eine sanfte, aber sehr wirksame und gesundheitsfördernde Sportart. Es ist risikoarm, schont Gelenke und Knochen und ist auch für Sport-Unerfahrene geeignet.

Eine moderate Ausdauerform wie OnkoWalking unterstützt:
Verbesserung der Fatigue-Symptomatik
die Stärkung des Immunsystems
Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit in Alltag und Beruf
Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Wohlbefindens
das Vermeiden von Begleiterkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, etc.
Motivation zu mehr Bewegung
Spaß an der Bewegung in der Gruppe

Diese positiven Walking-Effekte lassen sich in allen Phasen einer Krebsbehandlung nutzen. Besonders wertvoll wird die sportliche Aktivität als ein Baustein der Nachsorge.

Kurszeiten und Ort
Immer mittwochs um 11.00 Uhr, Dauer: 1 Stunde
Ort: Onko-Sportzentrum Bonn Rhein-Sieg

Wir beraten Sie gerne bezüglich Teilnahmevoraussetzungen und Kurskosten.